{"id":677,"date":"2009-12-27T00:55:05","date_gmt":"2009-12-26T23:55:05","guid":{"rendered":"http:\/\/52191652.de.strato-hosting.eu\/?p=677"},"modified":"2010-01-01T14:09:57","modified_gmt":"2010-01-01T13:09:57","slug":"salar-de-uyuni-abenteuer-ohne-ende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/?p=677","title":{"rendered":"Die Uyuni-W\u00fcste \u2013 Something extreme &#038; surreal"},"content":{"rendered":"<p>Tags\u00fcber war es so hei\u00df, wie man es von einer W\u00fcste nur erwarten konnte und des Nachts so kalt, dass drei Decken den Schlafsack erg\u00e4nzen mussten. Die Uyuni-W\u00fcste \u00fcberraschte. Sie entpuppte sich als eine Welt der Gegens\u00e4tze und Extreme. An den ersten beiden Tagen durchquerten wir Sand- und Steinw\u00fcsten, mal regnete es, mal h\u00e4mmerte die Sonne vom blauen Himmel. Immer wieder hielten wir an traumhaft farbigen Lagunen &#8211; roten, gr\u00fcnen und blauen. Durch die Spiegelbilder schneebedeckter Vulkane staksten tausende Flamingos. An gr\u00fcnen Ufern weideten Lamas und Guanacos. An Abwechslung mangelte es also nicht. Eines der T\u00e4ler war gespickt mit brodelnden Schlamml\u00f6chern. Ab und zu erupierten Magma-Strahlen gen Himmel.<br \/>\nUnsere Gel\u00e4ndewagen besa\u00dfen USB-Anschl\u00fcsse, so dass uns unsere I-Pods mit den passenden Kl\u00e4ngen begleiten konnten. Die N\u00e4chte verbrachten wir in einfachen Baracken. W\u00e4nde, Betten, Tische und St\u00fchle waren aus steinernen Salzbl\u00f6cken gezimmert. Selbst der Boden war mit Salz ausgestreut. Die Luft war d\u00fcnn und wenige Bewegungen ersch\u00f6pften uns v\u00f6llig. Doch das Spektakel, dass uns geboten wurde, war die Entbehrungen wert.<br \/>\nAbsolutes Highlight dieses Trips bildete die Durchquerung der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salar_de_Uyuni\" target=\"_blank\"><span style=\"text-decoration: none;\">Salar de Uyuni<\/span><\/a>. Die gr\u00f6\u00dfte Salzw\u00fcste der Welt liegt auf einer H\u00f6he von 3653 m \u00fcber dem Meeresspiegel. Sie bedeckt schier unglaubliche 12.000 km2. Der Wasserstand betrug zum Teil nur wenige Zentimeter. Im Spiegel aus Himmel und Wolken war ein Horizont kaum auszumachen. Schon viele Jahre zuvor habe ich davon getr\u00e4umt, einmal durch diese unwirtliche W\u00fcste zu fahren. Ich wusste, dass mich hier eine ganz au\u00dfergew\u00f6hnliche Landschaft erwarten wird. Doch diese vollkommen surreal wirkende Mischung aus Salz, Wasser, Wolken und Himmel zu erleben, versetzte mich f\u00fcr eine Weile in einen Zustand des blanken Erstaunens und Schweigens. Ich war zu tiefst beeindruckt. Unterwegs hielten wir an der Insel Incahuasi (\u201eHaus des Inka\u201c).  Dieser, sich aus dem scheinbaren \u201eNichts\u201c erhebende H\u00fcgel ist bewachsen mit vielen, bis zu 20 m hohen S\u00e4ulenkakteen, welche teilweise mehr als 1.200 Jahre alt sind. Wir genossen den spektakul\u00e4ren Ausblick von Inselspitze und w\u00fcnschten uns, dieser besondere Moment w\u00fcrde nie vergehen.<br \/>\n.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><a title=\"P1120146-1 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4220543106\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2665\/4220543106_fb5cb397d8.jpg\" alt=\"P1120146-1\" width=\"500\" height=\"291\" \/><\/a><br \/>\n.<br \/>\nMit dem Besuch eines Eisenbahnfriedhofs nahe der Stadt Uyuni endete unser Trip. Die zum Teil \u00fcber 100 Jahre alten Z\u00fcgen (siehe Fotos) bereiteten uns auf eine Reise durch die Geschichte Boliviens vor, welche wir am n\u00e4chsten Tag in Potosi antreten sollten&#8230;<br \/>\n.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tags\u00fcber war es so hei\u00df, wie man es von einer W\u00fcste nur erwarten konnte und des Nachts so kalt, dass drei Decken den Schlafsack erg\u00e4nzen mussten. 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