{"id":1185,"date":"2010-04-18T20:25:43","date_gmt":"2010-04-18T19:25:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/?p=1185"},"modified":"2010-04-23T03:16:23","modified_gmt":"2010-04-23T02:16:23","slug":"galapagos-%e2%80%93-evolution-hautnah-erleben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/?p=1185","title":{"rendered":"Galapagos \u2013 Evolution hautnah erleben"},"content":{"rendered":"<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } \t\tA:link { so-language: zxx } --><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Warum schnorchelten wir ausgerechnet hier, fragte ich mich. Zu Sehen gab es nichts. Au\u00dfer vielleicht dem schwarzen Meeresboden. Noch einmal steckte ich den Kopf unter Wasser. Unter mir sah ich Enrique hinabtauchen. Ich folgte ihm. Und nur zwei Sekunden sp\u00e4ter wurde mir bewusst: das \u201eSchwarze\u201c war nicht der Meeresboden! Oh nein! Die dunkle Masse unter mir war ein gigantischer Schwarm Grunts! Deren Anzahl war so gewaltig und sie schwammen so dicht beieinander, dass sie eine Fl\u00e4che von gut 250 qm vollkommen einf\u00e4rbten. Als ich mich den Fischen n\u00e4hrte, wichen sie mir aus, machten Platz. Ohne auch nur einen von ihnen zu ber\u00fchren, tauchte ich in das Get\u00fcmmel ein. Und pl\u00f6tzlich erblickte ich noch etwas anderes vor meiner Nase. Etwas viel gr\u00f6\u00dferes und f\u00fcr den ersten Moment wesentlich erschreckenderes&#8230; In dem dichten Ball aus Grunts schien ein <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galapagoshai\" target=\"_blank\">Galapagoshai <\/a>ein Bad zu nehmen. Gem\u00e4chlich und doch elegant schob er seinen massigen K\u00f6rper durch das Fisch-Gewusel. Als wollte er sich erst einmal ein wenig Appetit holen, bevor er sein m\u00e4chtiges Maul aufriss! Von Panik gepackt schwamm ich an die Oberfl\u00e4che. Wer wusste denn schon auf WAS dieses Biest Appetit hatte! Oben angekommen holte ich tief Luft, steckte meinen Kopf aber sogleich wieder ins Wasser. Und oje! Zu meinem gro\u00dfen Entsetzen hatte auch der Hai den Fischwald verlassen! Und geradewegs schwamm er nun auf mich zu! \u201eDas wars dann wohl!\u201c, dachte ich noch und da tauchte das m\u00e4chtige Tier auch schon an mir vorbei. Haie hatte ich ja schon einige gesehen. Aber so nah wie dieses fast 4 m lange Exemplar war mir noch keiner gekommen.<\/span><\/p>\n<p><a title=\"galapagosshark von Thomas Ehrensperger \" href=\"http:\/\/www.fotocommunity.de\/pc\/pc\/display\/9833159\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2685\/4532822377_02646b60df.jpg\" alt=\"galapagosshark\" width=\"500\" height=\"375\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Unterwasserwelt des Galapagos-Archipels hat so einiges zu bieten. Auch wenn ihre Sch\u00f6nheit und Farbenpracht nicht an Tauchoasen wie das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotes_Meer\" target=\"_blank\">Rote Meer<\/a> oder das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Great_Barrier_Reef\" target=\"_blank\">Great Barrier Reef <\/a>heran reicht, ist unterhalb des Wellenganges doch so einiges los. In den eher kleineren Korallenriffen tummeln sich auch hier bunte Fische, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mur%C3%A4nen\" target=\"_blank\">Mur\u00e4nen<\/a> und Seesterne. Doch vor allem die gro\u00dfen Wasserbewohner sind es, die die Herzen der Taucher und Schnorchler h\u00f6her schlagen lassen. Pinguine, Schildkr\u00f6ten und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Fspitzen-Riffhai\" target=\"_blank\">Riffhaie<\/a> sind keine Seltenheit. Zu Gesicht bekam ich auch einen f\u00fcnf Meter langen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mantarochen\" target=\"_blank\">Mantarochen<\/a>. Ebenso konnte ich zwei <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hammerhaie\" target=\"_blank\">Hammerhaie<\/a> an mir vorbei ziehen sehen. <\/span><\/p>\n<p><a title=\"hammerheads von Sea Watch\" href=\"http:\/\/www.seawatch.org\/photo_library\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2686\/4533456826_5a32923880.jpg\" alt=\"hammerheads\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Immer wieder ein Vergn\u00fcgen ist es auch, Seel\u00f6wenbabys beim Spielen zu beobachten. So ungeschickt und tolpatschig wie sich diese, auf vier Flossen reduzierten Fleischw\u00fcrste am Strand bewegen, so elegant, wendig und eindrucksvoll gelingt ihnen der Tanz im Wasser. Das aber bei weitem eindrucksvollste Unter-Wasser-Erlebnis in diesen Tagen war jedoch die Beobachtung einer nicht ganz so gro\u00dfen Spezies. Unter einem vorgelagerten Riff der Insel Espanola sollten ein paar Riffhaie eine H\u00f6hle bewohnen. Zusammen mit meinem Reisegef\u00e4hrten Lukas schnorchelte ich das Gebiet ab und hielt Ausschau. Zuerst erfreute lediglich das Spiel der Sonnenstrahlen unsere Augen. Doch dann tauchten sie pl\u00f6tzlich vor uns auf: eine Schule von etwa 20 Rochenjungen. Der Anblick war einmalig. Teils \u00fcbereinander, jedoch horizontal in einer  Reihe flog uns das Geschwader voraus. Nur ein \u201eLehrer-Rochen\u201c f\u00fchrte sie an. Wellenartig senkten und hoben sich die Flossen der tellerflachen Tiere. Golden leuchtete ihre Haut unter den Strahlen der Sonne. F\u00fcr einige Minuten konnten wir der Gruppe folgen, dann tauchte sie ab. Dankbar und gl\u00fccklich f\u00fcr dieses Geschenk der Natur kehrten wir an den Strand zur\u00fcck. Ein solches Erlebnis kann man sich zwar w\u00fcnschen, aber niemals planen oder forcieren.<br \/>\nVor der Insel Floreana sichteten wir einen Tag sp\u00e4ter noch einmal eine Schule <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanischer_Stechrochen\" target=\"_blank\">Golden Rays<\/a>. Die Gruppe lie\u00df sich sogar vom Strand aus beobachten. Schnorcheln war dieses mal allerdings nicht m\u00f6glich, da das Wasser flach und der Sand von vielen weiteren Stechrochen bewohnt wurde.<\/span><\/p>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"500\" height=\"375\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"data\" value=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\" \/><param name=\"flashvars\" value=\"intl_lang=de-de&amp;photo_secret=6b0a066db8&amp;photo_id=4532235062\" \/><param name=\"bgcolor\" value=\"#000000\" \/><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\" allowfullscreen=\"true\" bgcolor=\"#000000\" flashvars=\"intl_lang=de-de&amp;photo_secret=6b0a066db8&amp;photo_id=4532235062\" data=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Um neben der Unterwasserwelt des Galapagos Archipels auch die Pflanzen- und Tierwelt auf den einzelnen Inseln kennenzulernen, hatte ich einen einw\u00f6chigen \u201eCruse\u201c gebucht. Ich h\u00e4tte auch Tagestouren von meinem Ausgangspunkt Puerto Ayora aus unternehmen k\u00f6nnen. Da die Inseln aber recht weit voneinander entfernt liegen, w\u00e4re dann viel Zeit mit \u00dcberfahrten verloren gegangen. Bei einem \u201eCruse\u201c hingegen schippert man \u00fcber Nacht von Insel zu Insel. Man kommt morgens an und hat den ganzen Tag f\u00fcr Erkundungstouren und Strandspazierg\u00e4nge zur Verf\u00fcgung. Au\u00dferdem sind solche Rundfahrten besser organisiert und man hat einen f\u00e4higen Guide zur Seite. Die Stra\u00dfen von Puerto Ayora waren gepflastert mit Last-Minute-Angeboten. Und so war es nicht schwer ein preisg\u00fcnstiges Ticket <\/span>zu erstehen<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">, dass mich zu den sch\u00f6nsten und interessantesten Orten des Archipels f\u00fchrt. Ein bisschen Bange vor dem Trip war mir zuvor schon. Die Vorstellung, ich k\u00f6nnte eine Woche lang mit 15 Pauschaltouristen, vor allem P\u00e4rchen, auf einem kleinen Boot gefangen sein, l\u00f6ste in mir entsetzliches Unbehagen aus. Wie sich herausstellte, war meine Angst auch nicht unbegr\u00fcndet. Doch zu meinem gro\u00dfen Gl\u00fcck erwies sich ausgerechnet mein Kabinen-Body als eine \u00e4u\u00dferst angenehme Natur. Lukas, 28, befand sich ebenfalls auf einem langen Trip \u00fcber den s\u00fcdamerikanischen Kontinent. Da er \u00d6sterreicher war, teilten wir nicht nur den selben kulturellen Kontext, sondern auch die gleichen W\u00fcnsche und Anspr\u00fcche an unsere anstehenden Exkursionen. Vorfreude und die M\u00f6glichkeit, die  Erlebnisse der kommenden Tagen teilen zu k\u00f6nnen, verband uns vom ersten Augenblick an. Au\u00dferdem erwies sich Lukas als ein gewiefter Schachgegener. Mit ihm machte das Spiel so viel Spa\u00df, das wir das Brett bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufschlugen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><a title=\"IMG_0490 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4532260245\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4015\/4532260245_e02a540f7d.jpg\" alt=\"IMG_0490\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was unsere Kabine anging hatten wir nicht ganz so viel Gl\u00fcck. Direkt neben dem Maschinenraum einquartiert, roch es penetrant nach Sprit. Aus einem Loch in der Wand suppte die ganze Zeit Wasser. Alles war feucht. Nur aus dem Duschkopf kam kaum oder nur begrenzt Fl\u00fcssigkeit. Daf\u00fcr stand alles unter Strom. Selbst beim Anfassen des Wasserhahns gab es Schl\u00e4ge. Jemand mit Herzschrittmacher h\u00e4tte bereits den ersten Tag nicht \u00fcberlebt. Paradoxerweise funktionierte daf\u00fcr das Licht nicht. Insekten hingegen schienen das Ambiente zu m\u00f6gen. Aus den Wandritzen br\u00f6selten Fliegeneier. Und im Augenwinkel sah ich immer wieder mittelfingerlange Kakerlaken \u00fcber den Boden huschen. Nun, alles in allem waren unsere 4 qm kein Ort um sich l\u00e4nger als n\u00f6tig aufzuhalten. Im Ausgleich hatte Enrique, unser Guide, ein fettes Tagesprogramm zu bieten. Jeden Morgen um 7 Uhr schellte die Glocke, ein Ger\u00e4usch, das ich nicht vermissen werde. Verbunden damit l\u00f6ste das Wecksignal in mir ein Gef\u00fchl der N\u00f6tigung aus, wie ich es seit meinem letzten Arbeitstag beim MDR nicht mehr versp\u00fcrt hatte. Tagesaktivit\u00e4ten nach Zeitplan sind f\u00fcr mich gegenw\u00e4rtig nur mit gro\u00dfer Anstrengung und \u00dcberwindung zu meistern. Nach einem Elektroschock an der Kaffeemaschine \u2013 ja, auch diese stand unter Strom! &#8211; war dieser unangenehme Teil des Morgens dann aber auch abgeschlossen. Inselwanderungen, Schnorchelausfl\u00fcge und Strandspazierg\u00e4nge pr\u00e4gten den weiteren Tagesablauf. Dazwischen gab es Essen und Snacks auf unserem Boot, der Princesa Galapagos.<\/p>\n<p><a title=\"DSC01849 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4532506522\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2749\/4532506522_48c2755432.jpg\" alt=\"DSC01849\" width=\"500\" height=\"375\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Inseln des Galapagosarchipels entstanden zu unterschiedlichen Zeitpunkten (1). Und ebenso wurden sie auch zu verschiedenen Zeitpunkten von Pflanzen und Tieren besiedelt. Schon allein deshalb unterscheiden sich die \u00d6kosysteme der Inseln signifikant. Jede Insel ist sozusagen etwas besonderes. Hinzu kommt, dass auch die Lavamasse, aus der die Inseln bestehen, unterschiedliche Konstellationen und auch Konzentrationen an Mineralien aufweist. Oft ist es nur ganz bestimmten Pflanzen m\u00f6glich auf den Inseln heimisch zu werden. Auf der Insel Santiago beispielsweise herrscht im Boden ein hohe Konzentration von Magnesium, zum Teil von bis zu <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">20 Prozent. Nur wenige Pflanzen tolerieren einen solch hohen Magnesiumgehalt. Auf Santiago existieren deshalb vorrangig nur Ableger der Arten <\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raublattgew%C3%A4chse\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Tiquilia<\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> und Spurje. Von diesem wenigen Gr\u00fcn abgesehen wirkt die Insel wie eine  fantastisch anmutende Mondlandschaft.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4534655131\/\" title=\"Santiago von dondominico bei Flickr\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4065\/4534655131_c4dc7e8ae0.jpg\" width=\"500\" height=\"246\" alt=\"Santiago\" \/><\/a><\/p>\n<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } --><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Dennoch \u00e4hneln sich die Entwicklungsgeschichten der Inseln. Zuerst fand gew\u00f6hnlich eine Besiedlung durch besonders robuste \u201ePionierpflanzen\u201c, wie Kakteen statt. Nachdem sich durch ihr Absterben eine Art Humus gebildet hatte oder zumindest eine \u201eErn\u00e4hrungsgrundlage\u201c geschaffen war, folgten ihnen andere Arten. Als erste Tiere werden von Forschen seltsamerweise Spinnen genannt. Ihnen folgten andere Insekten und Reptilien. Bekannterweise entwickelten sich die Pflanzen- und Tierarten auf den Inseln im Laufe der Zeit weiter. Die meisten der heimischen Arten sind deswegen endemisch, dass hei\u00dft sie kommen nur auf den Galapagos-Inseln vor.<br \/>\nJeden Morgen entf\u00fchrte uns Enrique Silva also in ein anderes einzigartiges Paradies seltsam und fremdartig aussehender Pflanzen und Tiere. Der unter Touristen mit Abstand beliebteste Galapagos-Vogel ist der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaufu%C3%9Ft%C3%B6lpel\" target=\"_blank\">Blue-footed Boobie<\/a> (2). Wie man sich denken kann, tr\u00e4gt er seinen Namen, weil er blaue F\u00fc\u00dfe hat. <\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Und f\u00fcr die weiblichen Blaufu\u00dft\u00f6lpel  scheint diese F\u00e4rbung von gro\u00dfer Bedeutung zu sein.<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> U<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">m das Weibchen  bereits aus der Luft zu begr\u00fc\u00dfen, <\/span>zeigt das M\u00e4nnchen schon<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> bei der Landung seine Fu\u00dfsohlen. Dann stolziert es mit Nestgeschenken vor dem Nistplatz auf und ab und stellt dabei weiter seine F\u00fc\u00dfe zur Schau.<\/span> Beifall bei den Touristen erh\u00e4lt das M\u00e4nnchen vor allem f\u00fcr seinen trolligen Balztanz &#8211; den ich hier nicht n\u00e4her beschreiben will, aber bei Gelegenheit mal vorf\u00fchren kann. <span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Dabei st\u00f6\u00dft das M\u00e4nnchen d\u00fcnne Pfeift\u00f6ne aus, w\u00e4hrend das Weibchen st\u00f6hnende Laute von sich gibt.<br \/>\n<\/span><\/span><br \/>\n<a title=\"DSC01262 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4531772651\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2693\/4531772651_8bb1568af9.jpg\" alt=\"DSC01262\" width=\"500\" height=\"339\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Nicht weit von den Blue-footed Boobies h\u00e4lt sich in der Regel der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fregattv%C3%B6ge\" target=\"_blank\">Fregattvogel<\/a> auf. Das M\u00e4nnchen \u00fcberzeugt schon allein durch sein ziemlich spektakul\u00e4res, \u00e4u\u00dferes Erscheinungsbild. Um die Weibchen zu beeindrucken, bl\u00e4st es einen roten Kehlsack auf, der bei richtiger F\u00fcllmenge eine Herzform annimmt. Oft \u00fcbertreibt es das M\u00e4nnchen aber und der Luftsack sieht aus wie ein riesiges, st\u00f6rendes Etwas, das jeden Moment platzen k\u00f6nnte. Ungl\u00fccklicherweise haben die Fregattv\u00f6gel keine Flossen. Fische k\u00f6nnen sie deswegen nur an der Wasseroberfl\u00e4che jagen. In El Nino Jahren (3), wenn sich also die Meeresstr\u00f6mungen \u00e4ndern und das Fischangebot sinkt, sind sie darauf angewiesen anderen V\u00f6geln das Futter zu klauen. Deshalb werden sie auch Piratenv\u00f6gel genannt.<\/span><\/p>\n<p><a title=\"IMG_9290 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4532572899\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4063\/4532572899_849935bd15.jpg\" alt=\"IMG_9290\" width=\"500\" height=\"269\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Daneben gab es noch unz\u00e4hlige weitere seltene und kuriose Vogelarten zu bestaunen. Wir sahen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Darwinfinken\" target=\"_blank\">Darwinfinken<\/a> (4) oder auch meine pers\u00f6nliche Lieblingsvogelart, die Tropical Birds. Die M\u00e4nnchen und Weibchen besitzen ein wei\u00dfes Federkleid, einen roten, spitzen Schnabel und einen langen, feinen Schwanz. Der gr\u00f6\u00dfte Vogel auf den Galapagos ist der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albatrosse\" target=\"_blank\">Albatross<\/a>. Mit diesem symphatischen, gelbschn\u00e4bligen Zeitgenossen hatte ich ja schon auf meinem Weg in die Antarktis Freundschaft geschlossen. Albatrosse sind geniale Flieger. In der Luft k\u00f6nnen sie sehr gro\u00dfe Strecken zur\u00fccklegen. Allerdings  besitzen sie extrem d\u00fcnne und zerbrechliche Beine. Wenn sie Landen wollen kreisen sie deshalb erst lange in der Luft und hoffen auf die richtige Brise. In den meisten F\u00e4llen fallen sie dann aber doch mit einem einfachen Plumps zu Boden. Das sieht f\u00fcr den Beobachter zwar lustig aus, ist aber f\u00fcr die V\u00f6gel oft eine schmerzliche Angelegenheit&#8230;<\/span><\/p>\n<p><a title=\"DSC01744 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4531861141\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4071\/4531861141_d529365353.jpg\" alt=\"DSC01744\" width=\"500\" height=\"375\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Am spektakul\u00e4rsten und eindrucksvollsten von allen Lebewesen auf den Galapagos waren die endemischen<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> <\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meerechse\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Meerechsen<\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> und <\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drusenk%C3%B6pfe\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Land-Leguane<\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">, hierzulande Iguanas genannt. Diese  Reptilien liegen zwar stundenlang in der Sonne und bewegen sich keinen m\u00fc. Doch wenn es sie packt und sie zum Beispiel k\u00e4mpfen m\u00fcssen, k\u00f6nnen sie sich auch blitzartig in Bewegung setzen. Vor allem die weiblichen Iguanas haben ein schweres Leben, sind sie doch f\u00fcr den Nestbau verantwortlich. Und das Graben eines metertiefen Loches auf dem vulkanischen Gestein der Inseln ist keine leichte Aufgabe. Faulere Weibchen versuchen deshalb einfach fremde Nester zu besetzen. Die Flei\u00dfigeren unter ihnen ruhen hingegen beharrlich vor ihrer H\u00f6hlenkreation aus, bis alle umwohnenden Iguanas das neue Heim respektieren.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4531820655\/\" title=\"DSC01635 von dondominico bei Flickr\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4027\/4531820655_7ba342ecb0.jpg\" width=\"500\" height=\"375\" alt=\"DSC01635\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">W\u00e4hrend unserer Spazierg\u00e4nge waren wir am meisten auf die <\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gal%C3%A1pagos-Seel%C3%B6we\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Seel\u00f6wen<\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> neidisch. Unter ihnen hat eigentlich nur der \u201eBeach-Master\u201c einen harten Job auszu\u00fcben. W\u00e4hrend seine Artgenossen den ganzen Tag am Strand rumd\u00f6sen k\u00f6nnen, um sich dort von einer Seite auf die andere zu drehen, muss er die Kolonie vor Feinden, wie <\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fer_Schwertwal\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Orcas<\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> oder Haien besch\u00fctzen. Den Strand darf er nicht mal zum Fressen verlassen. Au\u00dferdem muss er alle Weibchen befriedigen und dazu noch seinen Titel gegen aufm\u00fcpfige M\u00e4nnchen verteidigen. F\u00fcr das Austragen dieser Rangk\u00e4mpfe ziehen sich die streitenden Tiere an einen speziellen Strand zur\u00fcck. Und einen eigenen Strand <\/span>pflegen die Seel\u00f6wen auch f<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">\u00fcr die Betreuung der Jungen aufzusuchen. Ausgewiesene \u201eKinderg\u00e4rtnerinnen\u201c warten dort mit den Jungen auf die R\u00fcckkehr der M\u00fctter vom Fr\u00fchst\u00fccks-, Mittags- oder Abendmal.<\/span><\/p>\n<p><a title=\"IMG_0244 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4532628184\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4065\/4532628184_461f5f8648.jpg\" alt=\"IMG_0244\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Auf unserer einw\u00f6chigen Fahrt durch den Archipel verlief der Tag auf der Insel mit dem sch\u00f6nen Namen Floreana am ereignisreichsten. Bereits der morgendliche Landgang begann mit einer kleinen Sensation. Direkt vor unserem Boot war eine Riesenschildkr\u00f6te mit dem Graben ihres Nestes besch\u00e4ftigt. Unser Eintreffen schien sie aber zu st\u00f6ren, so dass sie sich als bald zu einem Ausflug ins Wasser entschloss. Ein langer und beschwerlicher Weg.  Der Marsch durch den Sand schien die Schildkr\u00f6te enorme Anstrengungen zu kosten. Am liebsten h\u00e4tte ich sie hoch gehoben und ins Wasser getragen.<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"500\" height=\"375\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"data\" value=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\" \/><param name=\"flashvars\" value=\"intl_lang=de-de&amp;photo_secret=5dafbaa7b8&amp;photo_id=4532897053\" \/><param name=\"bgcolor\" value=\"#000000\" \/><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\" allowfullscreen=\"true\" bgcolor=\"#000000\" flashvars=\"intl_lang=de-de&amp;photo_secret=5dafbaa7b8&amp;photo_id=4532897053\" data=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/video\/stewart.swf?v=71377\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Danach stand ein Besuch der \u201ePost office\u201c an. Der hiesige Service ist von spezieller Qualit\u00e4t. Er kommt ohne Angestellte aus. Man wirft seine Karte einfach in eine Holzbox. Bedingung ist allerdings, dass man die dort bereits vorliegende Post kontrolliert und gegebenenfalls selbst Karten mit nimmt &#8211; wenn man denn in der Lage ist, diese  abzuliefern. F\u00fcr Leipzig war \u201eleider\u201c keine dabei, so dass ich um meinen Botendienst herum gekommen bin. Vor dem Postkasten haben sich auch eine ganze Reihe Besucher verewigen m\u00fcssen. Auf einem Schild war \u201eWindrose 05\u201c zu lesen. Wenn das von Kollegen daheim stammen sollte, an dieser Stelle einen lieben Gru\u00df an sie, ihre Hinterlassenschaft strahlt noch immer Freude aus. <\/span><\/p>\n<p><a title=\"IMG_0309 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4532156863\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4064\/4532156863_03c85e5fe3.jpg\" alt=\"IMG_0309\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Besonders gro\u00dfes Gl\u00fcck hatten wir, als wir im Anschluss an einer Lagune vorbei kamen und dort aus aller n\u00e4chster N\u00e4he Flamingos beim Fressen beobachten konnten. Flamingos haben eine extrem starke Zunge, mit der sie kontinuierlich den Seeboden durchk\u00e4mmen. Dabei pumpt ihre Zunge bis zu sechs mal in der Sekunde das Wasser aus dem Schnabel. Ihre Farbe erlangen Flamingos im \u00fcbrigen durch Pigmente, die sie durch das Fressen bestimmter Algen aufnehmen. Junge Flamingos sind wei\u00df, weil sie noch mit Milch gef\u00fcttert werden.<\/span><\/p>\n<p><a title=\"IMG_0411 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4532808458\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2721\/4532808458_055bd85b30.jpg\" alt=\"IMG_0411\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Als n\u00e4chstes hatte Enrique eine \u201eactivity\u201c der besonderen Art mit uns geplant: \u201eBaden in einem Lavatunnel\u201c. Nun, ich wei\u00df nicht, ob man das mal gemacht haben muss. Aber zumindest der Besuch eines solchen Tunnels schien vielversprechend. In der Theorie entsteht so ein Tunnel, wenn sich hei\u00dfe Lava einen Weg bahnt und dabei Gestein kreisrund aus einem Felsen schmilzt. Wenn der Lavastrom dann abebbt, bleibt der Tunnel zur\u00fcck. In \u201eunserer\u201c H\u00f6hle kreuzten sich sogar drei Lavastr\u00f6me. Entsprechend gro\u00df fiel das Gew\u00f6lbe Untertage aus. Begeistert kehrten Lukas und ich auf die Princesa zur\u00fcck. F\u00fcr den weiteren Verlauf des Tages stand eine \u00dcberfahrt zur Insel Isabella an. Lukas und ich platzierten uns auf dem Oberdeck, lie\u00dfen die Beine baumeln und spielten wie gewohnt Schach. Das Schiff fuhr in den Sonnenuntergang \u2013 und pl\u00f6tzlich hielt der Tag noch eine weitere \u00dcberraschung f\u00fcr uns bereit: Wale am Horizont! Erst waren wir nicht ganz sicher, doch dann sahen wir die Font\u00e4nen erneut aufsteigen. Zwar zeigte sich nur einer von ihnen in unserer N\u00e4he. Aber insgesamt waren es doch sehr sehr viele. Was f\u00fcr ein perfekter Tag! Schade, dass das Leben nicht unendlich viele von Ihnen bereit h\u00e4lt!<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><a title=\"IMG_0515 von dondominico bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/dominiksadventure\/4532263871\/\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4056\/4532263871_c60292d2ed.jpg\" alt=\"IMG_0515\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/a><\/p>\n<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } \t\tA:link { so-language: zxx } --> <!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } \t\tA:link { so-language: zxx } --><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">(1) Das Ph\u00e4nomen der unterschiedlichen Entstehungszeitpunkte der Galapagosinseln, als auch der verschiedenen geologischen Konstellationen und Konzentrationen l\u00e4sst sich folgenderma\u00dfen erkl\u00e4ren: Die Galapagosinseln sind vulkanischen Ursprungs. Allerdings wird die vulkanische Aktivit\u00e4t nicht direkt auf plattentektonische Prozesse zur\u00fcckgef\u00fchrt, sondern es wird ein sogenannter<span style=\"color: #000080;\"> <\/span><\/span><span style=\"color: #000080;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hotspot_%28Geologie%29\" target=\"_blank\">\u201e<span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Hot-Spot\u201c<\/span><\/a><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> f\u00fcr die Entstehung verantwortlich gemacht.  \u201eHot-Spots\u201c sind d\u00fcnne Stellen im Erdmantel unterhalb der sich bewegenden tektonischen Platten. Im Falle der Galapagosinseln bewegt sich die Nasca-Platte, auf der die Inseln liegen, \u00fcber einer Magmakammer. An einer Stelle ist der Erdmantel, der die Nasca-Platte von der Magmakammer trennt besonders d\u00fcnn. Ist der Druck in der Magmakammer besonders hoch, kann es passieren, dass sich \u00fcber 1000 Grad hei\u00dfe Lava einen Weg durch diesen Hot-Spot schmilzt und es zu einem Vulkanausbruch auf der tektonischen Nasca-Platte kommt. Im Jahr bewegt sich die Nasca-Platte um etwa 5 cm. Die \u00e4lteste Insel des Archipels ist die Insel Espanola. Sie befindet sich ca. 175 km von ihrem Hot-Spot entfernt. Die Espanola ist also gut 3,5 Millionen Jahre alt.<br \/>\n(2) Der Nachname \u201eBoobi\u201c stammt von dem spanischen Wort \u201eBobo\u201c, was so viel hei\u00dft wie T\u00f6lpel. Sein deutscher Name ist also Blaufu\u00dft\u00f6lpel. Die blauen F\u00fc\u00dfe stammen der Theorie nach von einer Substanz in den F\u00fc\u00dfen, die das Licht anders reflektiert. Aber da ist man sich noch nicht so sicher&#8230;<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em><br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">(3) In sogenannten <\/span><span style=\"color: #000080;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/El_Ni%C3%B1o\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">El-Ni\u00f1o-Jahren<\/span><\/a><\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/El_Ni%C3%B1o\" target=\"_blank\"><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> ver\u00e4ndern sich die Meeresstr\u00f6mungen und die Niederschlagsmengen. Das ausbleibende Tiefenwasser dezimiert auf das Meer angewiesene Arten, w\u00e4hrend sich aus den hohen Regenmengen ein \u00fcberdurchschnittliches Pflanzenwachstum ergibt.<br \/>\n(4) Die Darwinfinken erhielten ihren Namen nicht, wie oft vermeintlich angenommen, von dem bekannten Entwicklungsforscher. Der Begriff wurde viel mehr von Percy Roycroft Lowe gepr\u00e4gt und durch das 1947 erschienene Buch Darwin&#8217;s Finches von <\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/David_Lack\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">David Lack<\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> popul\u00e4r gemacht.. D<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">arwin selbst hatte mit<\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><em> <\/em><\/span><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachtigall\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Sperlingen<\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> geforscht&#8230;<br \/>\n.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum schnorchelten wir ausgerechnet hier, fragte ich mich. Zu Sehen gab es nichts. Au\u00dfer vielleicht dem schwarzen Meeresboden. Noch einmal steckte ich den Kopf unter Wasser. Unter mir sah ich Enrique hinabtauchen. Ich folgte ihm. Und nur zwei Sekunden sp\u00e4ter wurde mir bewusst: das \u201eSchwarze\u201c war nicht der Meeresboden! Oh nein! Die dunkle Masse unter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[71],"tags":[75],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1185"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1185"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1187,"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1185\/revisions\/1187"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dominiksadventures.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}